HERSTELLUNG HOMÖOPATHISCHER ARZNEIMITTEL

HERSTELLUNG HOMÖO-PATHISCHER ARZNEIMITTEL

Homöopathische Arzneimittel werden aus verschiedenen Ursubstanzen wie Mineralien, Pflanzen, Tieren und anderen natürlichen Quellen hergestellt. Der Herstellungsprozess umfasst das Potenzieren oder Dynamisieren, bei dem die Ursubstanz in einer Trägersubstanz wie Lactose oder Alkohol verdünnt und verschüttelt wird, um die Heilkräfte freizusetzen und Nebenwirkungen zu minimieren.

DIe HERSTELLUNG IM DETAIL

HIEr BRAUCHT Es NOCH EINEN UNTERTITEL

Für die homöopathischen Arzneimittel werden Ursubstanzen verwendet, welche aus Mineralien, Tieren, Pflanzen, Krankheitsprodukten (Nosoden), oder Sekreten (Sarkoden) bestehen können. Die Ursubstanzen können entweder durch Trituration (Verreiben) oder Dilution (Verschütteln) Dynamisiert/Potenziert werden. Je nach Lösbarkeit der Ursubstanz wird das eine oder andere Verfahren angewendet. Das Potenzieren oder auch Dynamisieren genannt, bildet den Kern der homöopathischen Arzneimittelherstellung. In diesem Prozess wird die, wie von Hahnemann beschrieben, geistartige Arzneikraft der Ursubstanz an die Trägersubstanz (Lactose oder Alkohol) abgegeben und dadurch die wahre Heilkraft jeder einzelnen Ursubstanz entfacht ohne die grobe Wirkung der Arzneistoffe. Hahnemann hatte nämlich beobachtet, dass die angewandten Arzneimittel mehr Nebenwirkungen hatten, als sie dem Patienten zu Genesung verhalfen. Je nach Verdünnungsgrad werden die Potenzen mit D für dezimal (1/10) und C für Centum (1/100) bezeichnet. Die nachfolgende Zahl, wie zum Beispiel bei der C30, beschreibt, wie häufig der Potenzierungsschritt durchgeführt wurde.

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Einzelmittel und Komplexmittel

Komplexmittel und ihre Abgrenzung zur klassischen Homöopathie

In der klassischen Homöopathie werden ausschliesslich Einzelmittel verwendet, die auf den individuellen Zustand des Patienten abgestimmt sind. Im Gegensatz dazu bestehen Komplexmittel aus einer Mischung mehrerer homöopathischer Arzneien. Während Komplexmittel in Apotheken erhältlich sind und für bestimmte Beschwerden zusammengestellt werden, widersprechen sie dem Prinzip der klassischen Homöopathie, das darauf abzielt, das genau passende Einzelmittel für den jeweiligen Patienten und seine Beschwerden zu finden. Die Verwendung von Einzelmitteln ermöglicht eine gezielte und personalisierte Behandlung, die den Grundsätzen der klassischen Homöopathie entspricht.

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